© TuS Vinnhorst Handball

Erste Herren | 25. September 2018

Auswärtssieg in der Steinberghölle

Mit einem verdienten 25:32 (15:16) Erfolg kehren die Jungs des TuS Vinnhorst vom schweren Auswärtsspiel bei den Sportfreunden aus Söhre zurück. Vor einer herausragenden Kulisse und 30-40 mitgereisten vinnhorster Schlachtenbummlern erkämpfte sich die Mannschaft, die ohne Toptorjäger Phil Hornke und Abwehrchef Tim Kirchmann antrat die ersten Punkte in der Fremde. Top motiviert ging der TuS in die Partie und ging schnell in Führung. Bis zur zehnten Minute bauten die Jungs die Führung auf vier Tore aus (3:7) und hielt Söhre bis zur 20. Auf diesem Abstand. Dann verlor der TuS etwas den Faden, auch weil Söhre nach einer Auszeit deutlich aggressiver auftrat, so kämpften sich die Hausherren wieder ins Spiel. Bis zur Pause gelang es tatsächlich das Spiel beim 15:16 offen zu gestalten. Zudem ging Vinnhorst in Unterzahl in die zweite Hälfte, das Spiel drohte zu kippen. In der Kabine fanden die Coaches Beyer-Pohl und Cruz-Portela aber die richtigen Worte. Es galt vor allem die Defensive wieder zu stärken und Keeper Colin Räbiger sah sich wohl in der Pflicht. Er vernagelte das Tor geradezu und gab seinen Vorderleuten damit die nötige Sicherheit, sich auch wieder besser auf die Schützen der Gastgeber und die gefährlichen Achsen mit dem Kreisläufer einzustellen. Aus dieser stark verbesserten Abwehr heraus gewann auch das Spiel nach vorne wieder an Sicherheit. In der 40. Minute erhöhte Nils Eichenberger auf 17:23. Söhre nahm folgerichtig die Auszeit. Aus der Manndeckung für den starken Tim Otto wurde eine offensive 4:2 Deckung, doch der gewünschte Effekt verpuffte. Vinnhorst verteidigte den Vorsprung und kam in der Schlussphase viel über den Kreis und Jonas Borgmann zum Erfolg. In den letzten 5 Minuten versuchten die Hausherren alles, machten die Deckung komplett auf, aber auch das wurde vom TuS mit Toren beantwortet. So blieb es bis zum Schluss bei der deutlichen Führung, Endstand 25:32. Für die Vinnhorster ist das ein verdienter Erfolg gegen einen starken Gegner und vor starker Kulisse. Wichtige Erkenntnis: Die Mannschaft hat den Kampf angenommen und sich durchgesetzt. So kann es weiter gehen. Erfreulicher, aber unbedeutender Nebeneffekt: Erstmals steht der TuS an der Tabellenspitze. Zu diesem Zeitpunkt der Saison ist das zwar noch nicht aussagekräftig, aber die Richtung stimmt schon mal.