© TuS Vinnhorst Handball

Erste Herren | 18. Dezember 2018

Niederlage im Spitzenspiel

Leider fand das Jahr 2018 für den TuS Vinnhorst keinen guten Abschluss. Beim Tabellendritten aus Nienburg setzte es  eine 32:30 (18:16) Niederlage, wodurch sowohl die Gastgeber, allerdings mit einem Spiel mehr, als auch der MTV Vorsfelde in der Tabelle vorerst vorbeiziehen konnten. Das Nachholspiel gegen eben Vorsfelde findet Mitte Januar statt. Sodass zum Jahreswechsel nicht wie erwünscht von der Tabellenspitze gegrüßt werden kann. Nach einer schnellen 2:0 Führung für den TuS entwickelte sich eine enge und hart umkämpfte Partie, in der sich kein Team absetzen konnte. Meist legten die Hausherren vor und Vinnhorst antwortete direkt mit dem Ausgleich. In der 17. Spielminute gelang den Rot-Blauen nach den Ausgleich gar eine Zwei-Tore Führung (9:11), die Nienburg wiederum umgehend konterte. In Minute 26 ging dann Nienburg erstmals mit drei und kurz später gar mit 4 Toren in Front 18:14, doch bis zur Pause verkürzte Vinnhorst wieder auf 18:16.Es war das erwartete Duell der Shooter. Beim TuS traf Tim Otto am Ende dreizehnmal, bei den Hausherren führte Malte Grabisch seine Mannen und kam auf 8 Treffer. Fast die gesamte zweite Hälfte zeigte sich das Bild der ersten. Nienburg mit ein bis zwei Toren Vorsprung, aber Vinnhorst hält dagegen und lässt sich nicht abschütteln. In der 48. Minute nimmt die Rot-Blaue Bank beim 27:25 Rückstand eine Auszeit und tatsächlich, in der 55 Minute geht der TuS mit 27:28 in Führung. In dieser Phase, mit einer sehr stabilen Deckung und einigen Ballgewinnen hätte man die Weichen auf Sieg stellen können, aber die Jungs standen sich selbst im Weg. Nienburg fightete zurück, ging wieder in Führung und brachte diese schließlich über die Zeit. 32:30 hieß es am Ende, eine zwar unnötige, aber verdiente Niederlage über das ganze Spiel gesehen. Jetzt heißt es Mund abwischen und weitermachen. Sicher wird das Spiel entsprechend analysiert, um aus den Fehlern zu lernen. Durch die Heim-WM und eine dadurch verlängerte Winterpause hat man Zeit, an den nötigen Stellschrauben zu drehen, ehe es mit dem Spitzenspiel in Vorsfelde wieder los geht im nächsten Jahr.