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Zweite Herren | 06. Mai 2018

Unaufgeregte Amateure beim Auswärtssieg in Garbsen

Bei strahlendem Sonnenschein machte man sich auf den Weg zum Auswärtsspiel nach Garbsen. Die äußeren Bedingungen stimmten, würde man Beachhandball spielen. So musste man bei 25 Grad und praller Sonne hoffen, dass sich die Halle noch nicht zu sehr aufgeheizt hatte. Trotz des guten Wetters waren wir motiviert auf das Spiel, schließlich hatten wir noch was gutzumachen aus dem Hinspiel, bei dem Garbsen bei uns einen Punkt mitnahm und wir spielerisch nicht überzeugen konnten.

Zum Spiel: Die Anfangsphase verlief ohne großes Abtasten und ausgeglichen, was man an mehreren Führungswechseln ausmachen konnte. Über 2:0, 7:8 und 12:12 jeweils aus vinnhorster Sicht steuerte man auf spannende letzte 10 Minuten der 1. Hälfte hin. Jedoch kam es anders: Mit einer guten Abwehrleistung schafften es die Amateure 8 Minuten lang kein Tor zuzulassen. In der Zeit konnte man sich auf ein komfortables 17:12 absetzen. Zur Halbzeit kamen die Garbsener jedoch nochmal auf 14:17 ran, was sicherlich auch an unserer mageren 7m- Ausbeute von 0 aus 3 zurückzuführen war.
Anfang der 2. Hälfte setzten sich die Amateure schnell auf den alten 5 Torevorsprung aus Halbzeit 1 ab. Im Angriff wussten wir besonders über das Spiel mit dem Kreis zu glänzen. Cem sowie Dante netzten souverän nach schönen Anspielen aus dem Rückraum. Nachdem Sönni unseren 7m-Fluch in der 46. Spielminute nun auch noch brach, schien die Garbsener Moral gebrochen zu sein. Durch einen anschließenden 3:0 Lauf erhöhte man auf 20:27 bei noch 8 Minuten auf der Uhr. Mit dem Mut der Verzweiflung nahm die Heimsieben den Torwart raus und versuchte es mit einem zusätzlichen Feldspieler. Die Amateure fischten 3x den Ball raus, scheiterten aber 2 mal daran das leere Tor zu treffen. In alter Footballmanier wurde das Spielgerät über den Querbalken befördert, zu großem Erstaunen aller gab es jedoch keine 3 Punkte für ein Fieldgoal. Als Fabu dann in der letzten Spielminute doch noch ins leere Tor traf, war das Spiel schon gelaufen und so erhöhte er 20 Sekunden vor Abschluss auf ein leistungsgerechtes 31:24.

Abschließend kann man mit der gezeigten Leistung sehr zufrieden sein, denn man ließ sich zu keiner Zeit des Spiels nervös machen, auch wenn der Gegner mal wieder rankam. So spielte man endlich konstant und souverän ein Spiel zu Ende ohne in einer Phase richtig unter Druck geraten zu sein.